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Die Lyoness Einkaufsgemeinschaft hat in der Vergangenheit wiederholt für negative Schlagzeilen gesorgt. Mitglieder beklagten, dass sie für „Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe“ in das Lyoness-System nicht die „Ausschüttung“ erhalten haben, die ihnen zuvor in blumigen Worten versprochen worden waren. Viele der Betroffenen wandten sich folglich an die BREITENEDER Rechtsanwalt GmbH (kurz: BREITENEDER). Die Kanzlei konnte bereits für Hunderte Geschädigte aus mehreren Ländern vollständigen oder erheblichen Ersatz erhalten. Kein von BREITENEDER für Geschädigte in Sachen Lyoness geführtes Gerichtsverfahren wurde bislang verloren.

Ebenso führte der Verein für Konsumenteninformation (VKI), vertreten durch BREITENEDER, erfolgreich eine Verbandsklage gegen Lyoness. Dabei ging es darum, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB, „Kleingedrucktes“) und somit die Vertragsbedingungen von Lyoness so kompliziert waren, dass ein verständiger Vertragspartner (Kunde/Mitglied) gar nicht herausfinden konnte, wozu und unter welchen Bedingungen er sich vertraglich verpflichtet bzw. welche Rechte er hat.

Sowohl das Handelsgericht Wien als auch das Oberlandesgericht (OLG) Wien stellten fest, dass 61 AGB-Klauseln von Lyoness intransparent und damit gesetzeswidrig waren. Auch wurde der „Bestellschein Businesspaket“, der die Vertragsgrundlage für Gutscheinanzahlungen darstellt, als rechtswidrig erkannt. Nunmehr hat der Oberste Gerichtshof (OGH) die Entscheidungen der Vorinstanzen bestätigt. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Das hat zur Folge, dass sich Lyoness in Prozessen einzelner Geschädigter nicht mehr auf die Gültigkeit der im Verfahren des VKI thematisierten oder sinngleicher AGB-Klauseln stützen darf. Somit wird die Argumentation von Lyoness, die Rückzahlung von Gutscheinanzahlungen mit Verweis auf AGB abzulehnen, nicht mehr haltbar sein. Aus diesem Grund empfiehlt BREITENEDER die Prozessführung im Einzelfall mehr denn je. BREITENEDER prüft derzeit die Möglichkeiten und Kosten eines gesammelten Vorgehens für alle Betroffenen. Sollten Sie an einer Vertretung - auch im Rahmen einer "Sammelklage" - interessiert sein, laden wir Sie zur Kontaktaufnahme ein. Zu diesem Zweck ersuchen wir Sie das Kontaktformular auszufüllen. Dies ist unverbindlich und kostenlos. Wir werden Sie in weiterer Folge zur Abklärung des Sachverhalts kontaktieren.

Welche Leistungen bietet BREITENEDER?

Im Zusammenhang mit den Verlusten, welche aus der Teilnahme am Lyoness-System herrühren, bieten wir unseren Mandanten:

  • die außergerichtliche Vertretung bei der Rückforderung von Gutscheinanzahlungen und ähnlichem
  • die Vertretung vor österreichischen Gerichten sowie
  • die Erstellung eines Privatbeteiligtenanschlusses im nur teilweise eingestellten Strafverfahren gegen Hubert Freidl u.A

In der Regel wird unser Einschreiten durch Rechtschutzversicherungen gedeckt. Sofern Sie über eine solche Rechtsschutzversicherung verfügen, stellen wir kostenfrei eine Deckungsanfrage an Ihre Versicherung.

Wie hoch die Kosten der Vertretung durch BREITENEDER sind, kann seriös nur im Einzelfall beantwortet werden. Im Falle einer Prozessführung sind die Kosten einer Vertretung sowie die Pauschalgebühr vorzufinanzieren. Führt das Verfahren zu Erfolg, wie alle bislang gegen Lyoness geführten Verfahren, hat die Gegenseite die notwendigen Prozesskosten zu ersetzen. Im unwahrscheinlichen Fall, dass das Verfahren verloren wird, sind die gegnerischen Kosten zu ersetzen.

Ferner stehen wir international in Kontakt mit Anwälten und Verbraucherschutzorganisationen und beraten diese in Rechtsfragen in Verbindung mit Lyoness. Wie bereits ausgeführt prüft BREITENEDER die Möglichkeiten einer "Sammelklage" in Sachen Lyoness. Ziel wäre es, eine Teilnahme für Geschädigte auf reiner Erfolgshonorarbasis zugunsten eines vorfinanzierenden Prozessfinanzierers zu ermöglichen.

 

Häufig gestellte Fragen